Procédures
167 votesStratégie politique de l'Union en Amérique latine
Renforcer le dialogue UE-Amérique latine pour défendre la démocratie, contrer l'influence autoritaire et diversifier l'approvisionnement en matières premières.
Résolution sur la situation en Colombie après la vague d'attentats terroristes récents
Financer le processus de paix en Colombie et enquêter sur les crimes transnationaux pour contrer le terrorisme et protéger les droits humains.
Bilan des élections européennes de 2024
Moderniser le cadre électoral européen en harmonisant le jour de vote et l'âge minimum, et en luttant contre la désinformation.
Mise en œuvre et rationalisation des règles du marché unique de l'UE pour renforcer le marché unique
Réduire les charges administratives pesant sur les PME en simplifiant les procédures d'autorisation et de certification dans le marché unique.
Une nouvelle vision pour les alliances «universités européennes»
Financer durablement les alliances universitaires européennes pour accroître la mobilité étudiante et la coopération transfrontalière en matière de recherche et d'innovation.
Explications de vote
Explications de vote soumises après les sessions plénières.
Directive pour une transition juste dans le monde du travail: garantir la création d'emplois et revitaliser les économies locales
-Richtlinie gestimmt. Ein gerechter Übergang hin zu einer klimaneutralen und digitalen Wirtschaft ist für uns ein zentrales Ziel. Dieses Ziel lässt sich jedoch nicht durch zusätzliche, verbindliche EU-Regulierung erreichen, sondern durch einen Rahmen, der Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Investitionen stärkt. Ein verbindlicher legislativer Ansatz auf EU-Ebene wäre kontraproduktiv, insbesondere für die europäische Industrie und kleine und mittlere Unternehmen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden die unternehmerische Flexibilität erheblich einschränken und notwendige Transformationsprozesse durch zusätzliche Bürokratie verlangsamen. Der strukturelle Übergang kann nur gelingen, wenn unsere europäischen Unternehmen wirtschaftlich stark bleiben. Pauschale EU-Vorgaben greifen jedoch in die Tarifautonomie ein und werden den unterschiedlichen lokalen Voraussetzungen nicht gerecht.
Protection des mineurs en ligne
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung. Dies betrifft etwa sexuellen Missbrauch, Betrug und extremistische Propaganda online. Dem Schutz von Minderjährigen fühle ich mich als Abgeordnete ganz besonders verpflichtet. Der Initiativbericht des Parlaments geht jedoch weit über angemessene Maßnahmen hinaus. Deshalb habe ich gegen den Bericht gestimmt. Ein umfassendes Social-Media-Verbot für Minderjährige schließt diese von der Teilnahme am digitalen Leben aus – und das völlig unabhängig von der Art des sozialen Netzwerkes. Doch nicht alle sozialen Medien sind gleichermaßen gefährlich für Minderjährige. Hier muss zwingend differenziert werden, Totalverbote benachteiligen Kinder und Jugendliche im gesellschaftlichen Leben. Auch die Wirksamkeit solcher Maßnahmen ist mehr als fraglich. Im Vereinigten Königreich zeigt sich, dass Altersverifikationen sehr umstritten sind. Sie lassen sich leicht umgehen und führen zu berechtigtem Protest, weil sich plötzlich alle Bürger digital identifizieren müssen. Der Initiativbericht fordert darüber hinaus hier sehr viel strengere Regeln für Onlinehändler als für den klassischen Handel. Derartige staatliche Eingriffe in die unternehmerische Freiheit lehne ich online wie offline ab. Vielmehr müssen wir unsere geltenden Gesetze gegen illegale Produkte und Inhalte durchsetzen und die digitale Bildung für Menschen allen Alters zu unserer Priorität machen.
Stratégie en faveur de l’égalité entre les femmes et les hommes 2025
Als FDP-Delegation im Europäischen Parlament haben wir den Bericht über die Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2025 unterstützt. Wir möchten jedoch klarstellen, dass wir Leihmutterschaft befürworten, wenn sie unter ethischen Bedingungen, transparent und mit ausreichendem Schutz für die betroffenen Frauen stattfindet. Wir haben daher die Streichung der pauschalen Verurteilung aller Formen der Leihmutterschaft aus dem Text unterstützt, was leider keine Mehrheit fand. Unser Abstimmungsverhalten zu den einzelnen Änderungsanträgen zum Bericht, gibt einen Überblick über unsere wesentlichen Differenzen im Vergleich zum final beschlossen Inhalt.
Mise en œuvre et réalisation des objectifs de développement durable dans la perspective du forum politique de haut niveau de 2025
, SDGs) der Vereinten Nationen. Der ganzheitliche Ansatz der SDGs zur Nachhaltigkeit, welcher Aspekte wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Bildung, bezahlbare und saubere Energie, Innovation und Wirtschaftswachstum aufgreift, wird von uns ausdrücklich unterstützt und bietet einen guten globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung. Allerdings enthält der Bericht auch problematische Punkte. Dazu gehören die Forderungen nach einem weitreichenden Verbot von PFAS-Chemikalien, sowie nach einer UN-Steuerkonvention und weiteren Reformen der internationalen Finanzarchitektur gemäß den Beschlüssen der Sevilla-Konferenz und der Bridgeton-Initiative. Diese setzen primär auf vorab zugesagte Finanzierungen und Schuldenerleichterungen, die marktwirtschaftliche Anreize, tatsächlich nachhaltige Reformen und Eigenverantwortung untergraben. In der Abwägung hat sich die FDP-Delegation im Europäischen Parlament enthalten.
Recommandation du Conseil sur les environnements sans fumée et sans aérosols
Die FDP-Delegation im Europäischen Parlament erkennt einige gute Ansätze in der Parlamentsentschließung zur Empfehlung des Rates über rauchfreie Umgebungen an. Da dieses Thema aber Kompetenz der Mitgliedsstaaten ist, haben wir die Entschließung abgelehnt.
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