Appartenances aux groupes politiques
Statistiques de vote
Alignement avec le groupe
Fréquence à laquelle ce député vote avec la majorité de son groupe politique.
Sujets de dissidence
Sujets sur lesquels ce député vote le plus souvent contre son groupe politique.
Procédures
16 votesAvis de la Cour de justice sur la compatibilité avec les traités de l'accord envisagé entre l’Union européenne et la République de Singapour sur le commerce numérique
Résolution sur le deuxième Sommet mondial pour le développement social
Accélérer l'implémentation du Pilier européen des droits sociaux en investissant dans la réduction de la pauvreté, la neutralité carbone et l'accès au logement.
Motion de censure visant la Commission
Motion de censure visant la Commission
Résolution sur Gaza au point de rupture: action de l'Union pour combattre la famine, urgence de la libération des otages et progrès vers une solution fondée sur la coexistence de deux États
Imposer des sanctions européennes aux individus et entités extrémistes impliqués dans l'occupation illégale des territoires palestiniens.
Explications de vote
Explications de vote soumises après les sessions plénières.
Élaboration d’une nouvelle stratégie de l’Union pour lutter contre la pauvreté
Wir haben dem vorliegenden Bericht zugestimmt, teilen jedoch nicht die Forderung nach einem zusätzlichen Budget von 20 Milliarden Euro für die Kindergarantie, da die Finanzierung vorrangig innerhalb bestehender Instrumente und nationaler Kompetenzen erfolgen muss. Gleichzeitig erkennen wir an, wie wichtig es ist, die Armutsbekämpfung europaweit zu stärken und bestehende Hürden abzubauen. Insgesamt überwiegen für uns daher die positiven Aspekte, sodass wir mit einem Plus votiert haben.
Mobilité militaire
Die ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament setzt sich für eine starke gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie für die Stärkung der strategischen Autonomie der Europäischen Union ein und bekennt sich gleichzeitig uneingeschränkt zur Neutralität Österreichs. Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der zunehmenden geopolitischen Spannungen ist es allerdings unerlässlich, dass die Europäische Union im Krisen- oder Verteidigungsfall handlungsfähig ist. Dazu gehören koordinierte und harmonisierte Maßnahmen, die es ermöglichen, im Bedarfsfall militärisches Gerät und Truppen effizient zu verlegen. Diese Maßnahmen dürfen jedoch ausschließlich unter Einhaltung der verfassungs- und neutralitätsrechtlichen Bestimmungen aller Mitgliedstaaten erfolgen, insbesondere von neutralen Staaten wie Österreich. Eine zentrale Voraussetzung ist dabei die uneingeschränkte Wahrung der nationalen Entscheidungsautonomie, insbesondere in Bezug auf Truppentransporte über das jeweilige Staatsgebiet, sowie der Ausschluss jeglicher Automatismen. Diese Grundsätze werden im vorliegenden Text unter Bezugnahme auf die EU-Verträge berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund stimmt die ÖVP-Delegation diesem Bericht zu.
Résolution sur la conférence 2025 des Nations unies sur les changements climatiques à Belém, Brésil (COP30)
Grundsätzlich unterstützen wir die Zielsetzung, ambitionierte Maßnahmen für den globalen Klimaschutz zu fördern und die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der COP30 zu stärken. Wir haben uns bei der Endabstimmung des Entschließungsantrags „Klimakonferenz 2025 der Vereinten Nationen (COP30) in Belém“ jedoch enthalten. Eine Zustimmung war nicht möglich, da die Entschließung einen Absatz zur Nuklearenergie enthält, der nicht gesondert zur Abstimmung gestellt wurde. Zudem umfasst der Text mehrere Passagen, die unserer Ansicht nach über das eigentliche Thema der Entschließung hinausgehen bzw. zu weitreichende oder themenfremde Forderungen beinhalten.
Résolution sur Gaza au point de rupture: action de l'Union pour combattre la famine, urgence de la libération des otages et progrès vers une solution fondée sur la coexistence de deux États
Das Existenzrecht Israels ist unverrückbar, seine Sicherheit nicht verhandelbar. Gleichzeitig braucht die Zivilbevölkerung in Gaza dringend ungehinderte humanitäre Hilfe nach internationalen Standards und den Prinzipien der Vereinten Nationen. Wir erinnern daran: Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas einen brutalen Terrorangriff mit über 1 200 Toten, bis heute werden Geiseln festgehalten. Wir fordern ihre sofortige Freilassung durch die Hamas. Eine Zwei-Staaten-Lösung bleibt unser Ziel, sie kann aber nur durch Verhandlungen, gegenseitige Anerkennung und die klare Absage an Terror erreicht werden. Kritisch sehen wir Forderungen nach einer Suspendierung des EU-Israel Assoziierungsabkommens – dieses ist eine tragende Säule unserer Beziehungen. Für uns ist klar: Ein dauerhafter Frieden kann nur auf Basis des Völkerrechts und einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung erreicht werden – und es muss ausgeschlossen sein, dass sich der Terror vom 7. Oktober jemals wiederholt. Eine Anerkennung Palästinas kann nur nach einem politischen Prozess erfolgen. Da die Resolution in zentralen Punkten von dieser Linie abweicht, haben wir sie abgelehnt.
Résolution sur les aspects sociaux et liés à l’emploi des processus de restructuration: nécessité de protéger les emplois et les droits des travailleurs
Die ÖVP bekennt sich zu einem gerechten Übergang im Rahmen des Green Deals. Dieser muss jedoch wirtschaftsfreundlich, innovationsfördernd und technologieneutral gestaltet sein. Der vorliegende Entschließungsantrag zu sozial- und beschäftigungspolitischen Aspekten bei Umstrukturierungen berücksichtigt jedoch den wichtigen Aspekt der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zu wenig und riskiert mit übermäßigen Vorgaben die Abwanderung von Unternehmen – mit negativen Folgen für den Arbeitsmarkt. Bereits bestehende Regelungen auf EU- und nationaler Ebene schützen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausreichend. Zusätzliche Vorschriften würden den Verwaltungsaufwand erhöhen und stehen im Widerspruch zum Ziel der EU-Kommission, Bürokratie abzubauen. Besonders KMU würden durch verpflichtende, von ihnen finanziell und strukturell zu tragende, Umschulungen und Arbeitsplatzgarantien unverhältnismäßig belastet werden. Die ÖVP setzt auf marktwirtschaftliche Lösungen, die Flexibilität und nachhaltiges Wachstum fördern. Aus all diesen Gründen hat die ÖVP-Delegation gegen den Entschließungsantrag gestimmt.
Le Fonds social européen plus après 2027
Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) setzt sich klar für Inklusion in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen ein. Ein starkes Europa lebt von der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig lehnen wir die zunehmende Überregulierung auf EU-Ebene ab. Wohnen und soziale Eingliederung sind nationale Zuständigkeiten, daher sind Eingriffe der EU nicht zielführend. Statt zusätzlicher Berichtspflichten und Kontrollmechanismen braucht es eine effiziente Nutzung der vorhandenen Instrumente, anstatt einer weiteren Erhöhung des Bürokratieaufwandes. Zudem dürfen keine finanziellen Verpflichtungen gefordert werden, die der anstehenden Diskussion über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen vorgreifen. Budgetentscheidungen müssen in einem transparenten, geordneten Prozess getroffen werden – nicht durch Einzelmaßnahmen. Aus diesen Gründen hat die ÖVP den Bericht abgelehnt.
Recommandation du Conseil sur les environnements sans fumée et sans aérosols
Als ÖVP sprechen wir uns weiterhin klar für den Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger aus, allerdings wird mit diesen Empfehlungen nicht nur in den privaten Alltag eingegriffen, sondern beispielswiese auch in das Wirtschaftsleben von Gastronomiebetrieben. Anstatt das Rauchverbot auf etwaige Außenbereiche auszuweiten, sollte mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen und verstärkter Aufklärung gearbeitet werden. Zusätzlich hat die EU in der Gesundheitspolitik nur eine unterstützende Kompetenz und das Subsidiaritätsprinzip ist zu wahren – die Nationalstaaten sollten solche Entscheidungen treffen und nicht die Europäische Union. Aus diesen Gründen haben wir uns gegen diesen Entschließungsantrag ausgesprochen.
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