Procedures
10 votesFeasibility of a 28th tax regime and its potential to support EU competitiveness
Create a voluntary 28th corporate tax regime to simplify cross-border administration and establish a single consolidated tax base for growth-oriented European companies.
Resolution on the ongoing persecution of Christians in Nigeria, notably the Kawel village massacre
Demand Nigeria investigate the Kawel massacre, prosecute perpetrators, strengthen counterterrorism operations, and protect vulnerable Christian communities from targeted violence and abductions.
Resolution on the need to reduce work-related fatalities
Impose stricter workplace safety regulations and increase labour inspections to eliminate work-related fatalities, targeting platform workers, subcontracting chains, and climate-related risks.
Advancing towards a care society: addressing the gender care gap
Require member states to fund public care services, guarantee social security for informal carers, and improve working conditions to reduce the gender care gap.
The multiannual plan for the Baltic Sea and ways forward
Fund Baltic Sea fishing fleet restructuring and ban industrial trawling during stock rebuilding phases to protect marine ecosystems and coastal communities.
Written Explanations
Written explanations of vote submitted after plenary sessions.
Resolution on the European citizens’ initiative entitled ‘My Voice, My Choice: For Safe and Accessible Abortion’
Die Initiative „My Voice My Choice“ greift ein Thema auf, das viele Frauen unmittelbar betrifft. Gerade deshalb ist ein verantwortungsvoller und rechtssicherer Umgang erforderlich. Allerdings verfügt die Europäische Union über keine tragfähige Zuständigkeit zur Regelung nationaler Vorschriften zum Schwangerschaftsabbruch. Eine Europäische Bürgerinitiative kann die Kommission nur dort sinnvoll adressieren, wo ein belastbarer EU-Rechtsrahmen besteht. Dies ist hier nicht gegeben. Auch der Versuch, über EU-Finanzierung faktisch Steuerungswirkungen zu entfalten, verlagert grundlegende rechtliche Entscheidungen in den Bereich der Mittelverwendung und unterläuft nationale demokratische Zuständigkeiten. Zudem besteht die Gefahr, dass über Angebots- und Finanzierungslogiken faktisch grenzenlose Standards entstehen, ohne hierfür eine legitimierte Rechtsgrundlage zu haben. Hinzu kommt der Stil der Initiative: Bei einem hochsensiblen Thema braucht es Respekt, Dialogfähigkeit und eine klare Trennung politischer Agenden. Wo andere Meinungen delegitimiert oder sachfremde Positionen vermengt werden, schadet dies der Sache. Gleichzeitig gilt: Unsere Haltung als CDU/CSU darf nicht eindimensional bleiben. Legale Möglichkeiten für Schwangerschaftsabbrüche in engem rechtlichen und zeitlichen Rahmen sind notwendig. Für Frauen in ganz Europa. Notlagen sind real und politisch relevant. Begrenzung, Beratung und medizinische Standards sind Ausdruck verantwortungsvoller Politik. Deshalb lehnen wir diese Initiative ab und setzen uns für eine eigenständige, unionsgeprägte Lösung ein.
No written explanations available.